Die Lyra (Glockenspiel)

 

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 

Die Lyra oder das Glockenspiel ist ein Melodieinstrument der Marschkapellen und ähnelt in seiner Form der griechischen Lyra. Sie besitzt jedoch statt senkrechten Saiten 25 bis 27 waagerechte Klangplatten aus Metall, die mit einem Hartgummi-, Holz- oder Kunststoff-Schlägel angeschlagen werden. Bass-Lyren sind in der Regel mit 22 Klangplatten ausgestattet.

Es gibt diatonische und chromatische Lyren mit einem Tonumfang von anderthalb bis zwei Oktaven in den Stimmungen C, CES und B.

Ihre hohe Stimmung ist sehr durchsetzungsstark und wirkt im Zusammenklang mit Piccoloflöten besonders strahlend.

Die Ausführungen reichen von einfach gestalteten Rohrrahmen-Lyren bis hin zu aufwendig gearbeiteten und schwereren Chor-Lyren, bei denen die Rahmenenden rechts und links als Löwenköpfe gearbeitet sind. Zur Verzierung der Lyra werden an die beiden Rahmenenden bunte Kunsthaarschweife (in Saal -> Schwarz/Gelb) gehängt. Auf dem oberen Endstück der Lyra befindet sich meist ein aufzuschraubender Adler.

 

Unsere Lyra mit den Schweifen in der gelb-schwarzen Ausführung

   
 

 

Zurück zu "Instrumente"